Montag, 3. Dezember 2012

Röll sprach gerade von einem Buch, mit dem man telefonieren kann, als Pendant zum Smartphone, mit dem man lesen kann. Die Gelben Seiten als Roman mit Geheimtipps.

Lanuwa taucht auf der Seite der Deutschen Gesellschaft für Intimchirurgie und Genitalästhetik nicht auf, stattdessen nennt der Anbieter eine Fragerin C.S. Ich finde das blöd. Auch dass Sitzbäder angeblich Juckreiz provozieren sollen. Phantomschmerz beim chirurgischen Kappen von Schamlippeninnervationen mit nachfolgender Dysorgasmie resp. Dyspareunie thematisiert der nicht. Stattdessen bieten die G-Punkt-Unterspritzen an, ganz nach der Champignonmethode: egal wie öde der Ort ist, was drüberragt, reagiert, auch wenn Dendriten überdehnt werden. Ich begreife den Aktionismus nicht. Schon gar nicht das Marketing. Mir ist egal, ob die weiter Anzeigen schalten. Merkt man das? Das C.S.-Einsetzen auf in einem Startseiten-Link geht eindeutig zu weit. OK, ich reagiere auch immer erregt, sobals ich INTIM in Großbuchstaben lese. Es schreit. Aber nicht nach Beschneidung.

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